Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Neue Rubrik auf unerer Homepage: B15 neu

Aufgrund der Aktualität dieses Themas in unserer Gemeinde gibt es auf der FW-Homepage aus Altfraunhofen eine neue Sub-Site:

mehr >>>

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Termine.

Seiteninhalt

Vortrag von Landratskandidat Hans Weinzierl

Die Freien Wähler Altfraunhofen luden vor kurzem zu einer öffentlichen Diskussionsrunde ein. Prominenter Gastredner war dabei der Rottenburger Bürgermeister, Bezirks- und Kreisrat Hans Weinzierl. Er erläuterte die politischen Auswirkungen der Entscheidungen im Bezirk und Landkreis auf die Gemeindepolitik.
Ortsvorsitzender Andreas Ottl konnte zahlreiche Besucher aus Altfraunhofen und der Nachbargemeinde Geisenhausen begrüßen. In seiner Einführung ging er auf die derzeit aktuellen Geschehnisse im örtlichen Gemeinderat ein. Dies sei die Planung eines Pflegeheims mit 30 Plätzen und einer Einrichtung zum betreuten Wohnen für 14 Parteien. „Inzwischen ist die Genehmigungsplanung in Auftrag geben“, teilte der Vorsitzende den derzeitigen Sachstand mit. Die bisher geschätzten Kosten beliefen sich auf etwa 3,5 Mio. Euro. Die Sanierung der Kläranlage laufe derzeit an und solle bei günstiger Witterung in dieser Woche im Wesentlichen abgeschlossen werden.

Hans Weinzierl zeigte bei seinem Referat auf, wie vielfältig und von der "großen Politik" abhängig die Arbeit im kommunalen Bereich ist. So sind die Mitglieder des Bezirkstags großen Zwängen unterworfen. „Der Spielraum für eigene Entscheidungen ist gleich Null“, machte der Bezirksrat seinem Ärger Luft. Von den 272 Millionen des Haushalts sind 92 % sozialgebunden. Die Erfüllung dieser Aufgaben ist durch die Staatsregierung per Gesetz vorgeschrieben uns lässt keinen Freiraum. Zudem sorgt sie nicht für die nötige Finanzausstattung der Bezirke, sodass die Gemeinden über die Umlagen regelmäßig kräftig zur Kasse gebeten werden müssen.

Aus der Kreistagsarbeit war zu erfahren, daß beim Bundes- und Staatsstraßenbau der verantwortliche Freistaat Bayern und der Bund den Landkreis meist im Stich lassen. Bei Ortsumgehungen wie jetzt in Altdorf oder vermutlich auch in Neufahrn werde einfach darauf gesetzt, dass den Lokalpolitikern der Druck aus der Bevölkerung zu groß werde und der Landkreis diese notwendigen Maßnahmen dann vor Ort finanziere. Auch hierbei müsstendie Landkreisbürger über die Kreisumlage entsprechend zuzahlen. Bei den Themen Berufsschulen und Krankenhäuser wurde deutlich, daß die Zusammenarbeit mit der Stadt Landshut nicht immer reibungslos funktioniert, obwohl dringender Handlungsbedarf besteht. „Ich hoffe jedoch auf ein gutes Ende zum Wohle aller Bürger“, machte Hans Weinzierl seinen Zukunftswunsch deutlich.

Abschließend dankte Ortsvorsitzender Andreas Ottl für die interessanten Ausführungen und rief alle Bürger zum politischen Mitgestalten in der Gemeinde auf.

 

zurück>>