Landart Peter Dreier mit den Kreistagskandidaten der FW 2020

27.10.2019
Bodenständig und demütig in die Zukunft

Die Freien Wähler haben ihre Kandidaten für die Kreistagswahl nominiert. Am Montagabend nominierten die Freien Wähler im Gasthaus Luginger in Mirskofen ihre Kandidaten zur Kreistagswahl am 15. März 2020. Dabei mussten dieses Mal 70 anstatt wie bisher 60 Kandidaten nominiert werden. Peter Dreier, aktueller Landrat und FW-Spitzenkandidat für die kommende Wahlperiode, zeigte sich zufrieden angesichts einer „ausgewogenen Liste“: „Die Kandidaten sind nah am Menschen“, äußerte Landrat Dreier.

Trotz großer Ambitionen wolle man „bodenständig und demütig bleiben“ und den politischen Mitbewerbern für die Kreistagswahl mit „Wertschätzung und Respekt begegnen“, sagte Landrat Peter Dreier in seiner Ansprache bei der Aufstellungsversammlung.
Erfolgsabsichten habe man trotzdem, und – so der allgemeine Grundton – zurecht: Mit zwölf Rathauschefs und insgesamt 23 Bürgermeisterkandidaten auf der Liste sei die Partei gut aufgestellt, betonte Dreier. Er freute sich über eine Vielzahl an Listenbewerbern und unterstrich den bürgernahen Charakter der Partei: „Wir wollen das Ohr am Bürger haben. Aus allen Teilen der Gesellschaft erhalten wir stets große Unterstützung.“
Auch Ludwig Robold, Kreisvorsitzender der Freien Wähler, blickte optimistisch in die Zukunft: „Ich bin überzeugt, dass die Freien Wähler gute Arbeit leisten und den Landkreis voranbringen.“ Er lobte vor allem die Geschlossenheit, die in den Parteireihen vorherrsche. Prominente Unterstützung für die Kreistagswahl 2020 erhalten die Freien Wähler erneut von Wirtschaftsminister und stellvertrendem Ministerpräsident Hubert Aiwanger – er kandidiert auch bei der kommenden Kreistagswahl. Nicht mehr für den Kreistag kandidieren die langjährigen Kreisräte Josef Heckner, Thomas Loibl, Josef Popp und Hans Weinzierl.

Frauenanteil bei 17,14 Prozent
Dass der Landkreis Landshut als wachsende Siedlungsregion gilt, schlug sich auch auf die Kandidatennominierung nieder – statt 60 wurden dieses Mal 70 Kandidaten aufgestellt, da der Landkreis mittlerweile über 150 000 Einwohner zählt. Von diesen 70 Listenplätzen sind zwölf Plätze weiblich besetzt. Das entspricht einem Frauenanteil von 17,14 Prozent. „Da war leider nicht mehr machbar“, bedauerte Kreisvorsitzender Robold: „Wir haben nicht mehr Bewerbungen von Frauen erhalten.“ Und das, obwohl man im Vorfeld massiv nach weiblichen Kandidaten gesucht hätte.
Ambitioniert kamen die Freien Wähler außerdem auf Projekte im Landkreis zu sprechen: So möchte man nach dem Ankauf des Karmel-Klosters in Vilsbiburg, welches fortan medizinisch genutzt werden soll, die Lakumed-Kliniken stärken. Zudem wird der Neubau des Landratsamtes in Essenbach ein Thema bleiben, und auch Umwelt-, Energie- und Klimapolitik seien wichtig.

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